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Elektromobilität auf die Schiene!

 Fakten zum „SchienenTaxi“:

Unser Ziel ist, bundesweit den öffentlichen SPNV in der Fläche unter Wettbewerbs-bedingungen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h bei günstigen Bedingungen für die Nutzer von der Straße zurück auf die Schiene verlagern zu können.

 Dieses Projekt will die Schleifkottenbahn GmbH in Zusammenarbeit mit dem Verein „Bergisch-Märkische Eisenbahn e.V.“ auf ihrer eigenen Strecke erproben.

 Die dafür erforderliche innovative Technologie steht uns in Deutschland zur Verfügung.

 „SchienenTaxis weisen auf Grund ihrer innovativen Technologie einen noch höheren Sicherheitsstandard aus, als er bei der Eisenbahn bisher erreichbar war.“

  1. Die „SchienenTaxis“ werden vollautomatisch (fahrerlos) fahren.

  2. Damit erübrigt sich die herkömmliche Blockstellentechnik; die Fahrzeuge fahren auf „elektronische Sicht“.

  3. Sie werden mit regenerativ gewonnener elektrischer Energie unter Einsatz von Batterien ohne CO2 – Ausstoß betrieben.

  4. Die in sie implementierte Hinderniserkennung bietet den Passagiere ein bisher nicht gekanntes höheres Maß an Sicherheit vor Kollisionen als bei der heutigen Bahn.

  5. Insgesamt bestehen betriebswirtschaftlich viel bessere Bedingungen, als dies bei der herkömmlichen Eisenbahntechnik (Stand 2010) überhaupt möglich ist.

  6. Ein erster Versuchsträger ist fertig gestellt und erprobungsbereit (siehe www.schienentaxi.com).

  7. Der Erhalt bereits stillgelegter und/oder von Abriss bedrohter Strecken ist als Option zu ihrer erneuten Inbetriebnahme verkehrspolitisch besonders wichtig.

    •  Denn: Nur unsere leichten SchienenTaxis können auch auf derart ungepflegten Strecken unmittelbar und sicher eingesetzt werden.

    •  Entsprechende Versuche auf stillgelegten Strecken haben dies eindeutig gezeigt.

  8. Die Wiederherrichtung der Strecken kann bei der Nutzung durch die SchienenTaxis kostengünstig nach und nach bei laufendem Betrieb „unter dem rollenden Rad“ erfolgen.

  9. Sie erfordert daher zum Startbeginn keinen zusätzlichen erheblichen Kapitaleinsatz.
    Zum Vergleich:

    •     Regelfahrzeuge der aktuellen Eisenbahntechnologie können auf diesen Strecken nicht mehr betrieben werden:
          für sie ist der Streckenzustand zu schlecht geworden.

    •     Grundvoraussetzung für die erneute Betriebsaufnahme mit dem Einsatz schwerer Regelfahrzeuge auf vernachlässigten Strecken
          ist die vorherige äußerst kostenintensive Wiederherstellung der Strecke.

  10. Konsequenz:
    Der Einsatz unserer innovativen Technologie auf derartigen Strecken beweist zugleich, dass die Erhaltung des volkswirtschaftlichen Kapitals in Form von Strecken und ihre erneute Nutzung äußerst sinnvoll ist.

 

Ausnahmebewilligung:

Zur Umsetzung unseres Vorhabens benötigen wir zunächst eine – rechtlich durchaus mögliche – behördliche Ausnahmebewilligung.

Eine Ausnahmebewilligung bedeutet keineswegs den Eingriff in bestehende Gesetze und Rechtsordnungen, ermöglicht uns aber, die Tests auf der hauseigenen EBO–Strecke von Halver nach Oberbrügge planmäßig durchführen zu können.

Diese Ausnahmebewilligung sollte möglichst für einen längeren Zeitraum als nur für zwei Jahre erteilt werden.

Doch auch auf uns trifft zu, dass mögliche technische Entwicklungen in Deutschland jahrelang mit viel bürokratischem Aufwand  behindert werden.

Fakt ist, dass uns derzeit eine solche Ausnahmebewilligung behördlich verwehrt wird. Wir mussten deshalb Klage einlegen.

Für die Richtigkeit:

Fried. W. Kugel                    Prof. Dr. B. Liesenkötter                Klaus Westensee

Geschäftsführer                    Hochschule Augsburg /                  Sprecher des Vorstands

Schleifkottenbahn GmbH     RFC – Prof. Liesenkötter              Schleifkottenbahn GmbH

 

Nachgefügter Kommentar:

Man vergleiche einmal, für welche Zwecke die öffentliche Hand bereitwillig Geld ausgibt ...

Beschränken wir uns in Bezug auf unsere Angelegenheit lediglich auf den Bereich des Verkehrs - noch enger gefasst - den des Schienenverkehrs - muss man feststellen, dass freizeitbezogene Maßnahmen auf Schienen intensiv gefördert werden.

Doch wie steht es mit der Unterstützung für die alltäglichen Verkehrsprobleme in der Fläche??

Der Verein BME und die SKB GmbH übernehmen im Grunde eine Kernaufgabe der Deutschen Bahn - wir - nicht die "Bahn" - kümmern uns um den Verkehr in der Fläche.

Wir zeigen, wie mit verhältnismäßig sehr geringem Aufwand viele Verkehrsprobleme in der Fläche einer Lösung zu geführt werden können.

Und welche Antworten erfuhren wir bisher?

1.  Wir werden offiziell für unsere Bemühungen und Anstrengungen belobigt.

2. Gleichzeitig legt uns die Verwaltung - genauer: das Ministerium für Bauen und Verkehr in NRW - immer neue bürokratische Hindernisse in den Weg.
    Sie sagt uns zwar immer, was -  angeblich!  - alles nicht geht, aber nicht,  was geht:
    Sollte es ihr sowohl an Vorstellungskraft als auch an positivem Denken mangeln?.

3. Und öffentliche Förderung, gar finanzielle Unterstützung unseres Vorhabens? Bisher: Fehlanzeige...

Klaus Westensee               
Halver, 27. April 2010