Unser SchienenTaxi - das Angebot für den ÖPNV!

 

Home
Nach oben

Erkenntnis:

Die Politik trifft nicht die gesellschaftlich notwendigen und richtigen verkehrsbezogenen Entscheidungen, weil sie sich dem Lobbyismus und vor allem dem kurzfristigen Gewinnmaximierungsdenken unterwirft!

Das System Schienenverkehr ist jedoch auf Langfristigkeit ausgelegt! Sollen neue Gedanken erfolgreich umgesetzt werden, dann wird dafür die nachdrückliche Unterstützung durch die breite Öffentlichkeit erforderlich - denn von der Politik ist wenig Hilfe zu erwarten.

Gelingt es nicht, diese Öffentlichkeit herzustellen, werden die deutschen Verkehrsprobleme sich in allen Bereichen eher noch verschlimmern.

Eine mögliche Alternative zur mangelhaften deutschen Verkehrspolitik wäre die unabhängige finanzielle Unterstützung von zukunftsweisenden praktischen Lösungen - von welcher Seite auch immer - selbst dann, wenn ihre finanzielle Rendite nur niedrig sein sollte.

Am Beispiel des Schienentaxis zeigt sich auf brutale Weise, wie uneinsichtig und falsch die politischen Entscheider liegen. Dabei scheuten sie nicht einmal vor physikalisch unsinnigen Vorgaben (Auflagen) für unsere Versuchsfahrten zurück, wie sie jedoch für die auf der identischen Strecke unter EBO-Recht fahrenden, viel schwereren und mit Dampfloks bespannten Züge nicht gefordert worden waren. Während diese im Gefälle bei Tempo 50 km/h mit Hilfe nur eines Bremssystems (Kunze-Knorr-Drucklufbremsen) spätestens nach 400 m zum Stehen kommen mussten, sollte das rund hundert mal leichtere, mit drei redundanten Bremssystemen ausgestattete SchienenTaxi bei behördlich genehmigtem Höchsttempo von gerade eben 25 km/h nach 1.000 m (kein Schreibfehler!) zum Halten kommen können.

Als ob man mit Tempo 25 km/h im Wettbewerb auch nur einen Kunden an sich ziehen könnte...

Unser Projektträger Nr. 1 in Dahlhausen

Dabei ist der tatsächliche Bremsweg des SchienenTaxis selbst ohnehin auf Grund seines technischen Aufbaus vor vornherein bei jedem Tempo jeweils entschieden kürzer, als von der EBO von den Dampfzügen gefordert wurde.  

Darüber hinaus widersprechen sich Politiker und Behörden selbst: Zwar loben sie das Modell "Schienentaxi" regelmäßig über den grünen Klee, doch zu einer finanziellen Förderung reichte es nicht. Eine der merkwürdigen Begründungen dafür lautete, dass die vorangegangene öffentliche Auszeichnung eine anschließende Förderung nicht mehr erlauben würde - nanu? - Dabei muss man sich nur einmal ansehen, wofür so manches Mal Fördermittel eingesetzt werden...

In unserem Fall hätte eine einmalige Förderung von ca. 10 Millionen Euro ausgereicht, um das System endgültig als öffentlich nutzbares Verkehrssystem einsetzen zu können. Danach hätte es auf Dauer Menschen mit den unterschiedlichsten Qualifikationsstufen - vom Dipl.-Ing bis zum einfachen Arbeiter - reguläre lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze (keinesfalls aber "Hartz IV-Verhältnisse") anbieten können, die gesamten Betriebskosten schultern und immer noch leichte Überschüsse erzielen könne, die statt eines Zuschussbedarfs sogar noch zu Steuerzahlungen geführt hätten.

Es stellt sich schon sehr die Frage, welche Absicht hinter diesen behördlich/politisch initiierten Behinderungen steckt?

 

Einsicht: Auch in Zukunft könn(t)en - falls politisch gewollt - ehemalige Bahnflächen bahnbetriebswirtschaftlich durchaus erfolgreich wieder genutzt werden - aber eben nur dann, wenn es auch politisch so gewollt wird.

Bisher wurden die Möglichkeiten des Systems "SchienenTaxi" verhindert - zum Nachteil aller (selbst des Staates wegen Verzichts auf Steuermehreinnahmen und Entlastung der Sozialkassen):

Wie groß der Spielraum einmal war, zeigt sich an der Tatasche,  dass vor noch gar nicht allzu langer Zeit ca. 10.000 km stillgelegter Trassen auf ihre Weiternutzung warteten (nicht alle davon eigneten sich für die Reaktivierung). Das hätte im günstigsten Fall zur Neuschaffung von bis zu 30.000 Arbeitsplätzen führen können.

Alle diese Argumente wurden den zuständigen Stellen in den Ministerien und Verbänden vorgetragen und ausführlich widerspruchsfrei begründet - leider bisher vergeblich.

Doch warum vergeblich?

Endgültiger Stopp in NRW - Sonntag, 29. März 2009 - aber das Signal funktioniert noch

Siehe obige Erkenntnis...

 

Impressum